
Das British Museum im Londoner Stadtteil Bloomsbury entstand ursprünglich aus einer privaten Sammlung. Im Jahr 1753 schenkte der britische Wissenschaftler und Arzt, Sir Hans Sloane, seine eigene Kunst- und Literatursammlung, die bereits einen beträchtlichen Umfang hatte, dem Staat.
Zunächst erhielten die Ausstellungsstücke ihren Platz im Montagu Haus, das 1759 der Öffentlichkeit als Britisches Museum zugänglich gemacht wurde.
Im Lauf der Zeit trugen englische Kolonialherren viele Fundstücke aus allen Teilen des britischen Empires nach London, sodass die Kollektion enorm anwuchs.
Das heutige Gebäude wurde zwischen 1820 und 1850 neu errichtet.
Heute spiegelt die Sammlung auf beeindruckende Weise die Kultur und Geschichte der Menschen aus aller Welt wider. Hier findet der Besucher Kunstgegenstände aus Persien und Assyrien, Mumien aus Ägypten oder Teile der Akropolis aus Athen.
Eine der Besonderheiten ist der „Stein von Rosette“, mit dem das Lesen von Hieroglyphen möglich wurde. Weitere Highlight sind die „Elgin Marbles“ oder die römische fast 2000 Jahre alte Portland-Vase.
Für einen Besuch der enormen Vielfalt der mehr als sechs Millionen Exponate des britischen Museums reicht ein Tag kaum aus, besser ist es, mehrmals wiederzukommen.
Das Museum ist täglich zwischen 10.00 und 17.30 Uhr geöffnet, Donnerstags und Freitags sogar länger am Abend. Der Eintritt ist frei.