Das Römisch-Germanische Museum in Köln ist mit seinem einnehmenden quadratischen Bau inmitten der Stadt kaum zu übersehen. Doch auch in seinem Innern lenken bedeutende Werke die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich.
Ein Mosaik mit Szenen aus der Welt des Dionysos (um 220/230 n. Chr.) und der rekonstruierte Grabbau des Legionärs Poblicius (um 40 n. Chr.) sind wohl die bekanntesten Werke des Römisch-Germanischen Museums in Köln. Seine Sammlung schöpft aus dem archäologischen Erbe der Stadt und ihres Umlands von der Urgeschichte bis zum frühen Mittelalter. Glanzpunkte sind die weltweit größte Sammlung römischer Gläser sowie eine herausragende Kollektion römischen und frühmittelalterlicher Schmuckstücke.
Neben den zahlreiche Funde aus dem römischen Alltagsleben entführen die Besucher Architekturteile, Inschriften und Porträts in die historische, römische Zeit. Bildnisse des Kaiserpaares Augustus und Livia und seltene Keramiken vermitteln eine Vorstellung der Stadtentwicklung des römischen Köln vom Zentralort des germanischen Lebens zur Stadt römisches Rechtes und Hauptstadt der kaiserlichen Provinz Niedergermanien.
